JUPPS bei Parkinsoniada erfolgreich

5 Mitglieder der Parkinson Selbsthilfegruppe JUPPS Nö-West reisten mit 3 Begleitpersonen am ersten Augustwochenende 2019 mit der Bahn 1000 km nach Lodz in Polen um sich mit 230 anderen Parkinson-Patienten aus Polen, der Slowakei und Tschechien zu treffen und ihr Können in 8 Disziplinen bei der 12. Parkinsoniada zu messen.

 

Ziel der diesjährigen Veranstaltung war es, Parkinson-Patienten zu ermutigen, aktiv zu werden, ihre körperliche Beweglichkeit und ihr Selbstbewusstsein zu stärken, Menschen durch Spiel und Wettbewerb zu integrieren, Erfahrungen auszutauschen, Beziehungen und Freundschaften durch gemeinsame körperliche Anstrengung beiSportwettkämpfen aufzubauen.

Nach intensiven Trainingseinheiten in der Heimat durfte bei den Wettbewerben mit einigen Spitzenplatzierungen gerechnet werden. Trotz durchwegs guter Leistungen bei den BewerbenDart, Curling, Korbballwurf und Boccia konnten zwar Platzierungen im Vorderfeld, jedoch keine Medaillenplätze erreicht werden.

Hermine Hofner (Randegg) brach mit einer Silbermedaille im Tischtennisturnier den Bann. Mit einer weiteren Silbernen im Blasrohr-Zielblasen legte sie nach. Der 3. Platz im Fußball ins Tor schießen wurde im Stechen (4 Männer) ausgetragen und war aus heimischer Sicht sehr erfolgreich: Franz Schlemmer (Euratsfeld) holte sich die Bronzene.

Völlig unerwartet hat sich beim Torschuss mit Hockeyschläger Johannes Hofbauer (Strengberg) an die 3. Stelle gesetzt. Seine Bronzemedaille registrierten viele erst bei der Siegerehrung mit Begeisterung. Günther Kremsmair undWilli Schmutz blieben diesmal leider ohne Medaille.

Für die Unterstützung der Kosten der Bahnfahrt nach Lodz einherzliches Danke an: Herrn Josef Ertl Firma Ertex, Amstetten und an den Dachverband der Parkinson-Selbsthilfe Österreich.

Danke an Firma Intersport Winninger, Amstetten für das Sponsern einheitlicher Leibchen {Winner durch Winninger!}

Nach der Besichtigung des Zentrums von Lodz (alte Fassaden, moderne Glasbauten, Manufaktura, Weltausstellung 2022)ging es mit dem Nachtzug nach Hause.

 

Johannes Hofbauer