Morbus Parkinson

Sie sind nicht alleine


Ihr Arzt hat die Diagnose Morbus Parkinson gestellt. Sie sind damit nicht alleine: in Österreich sind etwa 20.000 Personen daran erkrankt. Sie beginnt meist zwischen dem 50. und 60. Lebensjahr, sehr selten vor dem 40. Lebensjahr. Männer sind öfter betroffen als Frauen. Es gibt heute noch keine Möglichkeit die Erkrankung zu verhindern oder zumindest ihr Fortschreiten zu stoppen.

Die Symptome sind aber medikamentös gut behandelbar, was den Patienten in den ersten Jahren oder Jahrzehnten ein nahezu unbehindertes Leben ermöglicht. Morbus Parkinson ist eine langsam fortschreitende neurologische Erkrankung. Die Krankheit entsteht durch einen Funktionsverlust jener Gehirnzellen, die den Botenstoff Dopamin produzieren.


Da Dopamin die Körperbewegungen beeinflusst, sind die vier Haupt-Symptome

  • Rigor: Versteifung der Muskulatur, typisch ist ein ruckartiger Bewegungsablauf, das so genannte „Zahnrad-Phänomen“;
  • Tremor: Zittern in Ruhe, betrifft vor allem Hände und Unterarme, tritt bei 80-85% der Betroffenen auf;
  • Akinese: allgemeine Verlangsamung und Verarmung der Bewegungen sowie Schwierigkeiten bei simultanen Abläufen. Betroffene ermüden rasch bei sich wiederholenden Bewegungen. Kann bis zur Bewegungslosigkeit führen;
  • Störung der aufrechten Haltung

Weitere Beschwerden

  • Eingeschränkte Mimik
  • Nachlassen der Geschicklichkeit
  • Schwierigkeiten beim Sprechen und Schreiben
  • Erhöhter Speichelfluss
  • Blasenprobleme
  • Schlafstörungen
  • Persönlichkeitsveränderungen
  • wie gesellschaftlicher Rückzug, Perfektionismus und zwanghaftes Verhalten sowie depressive Verstimmungen (Dopamin gilt als Glückshormon)
  • Dyskinesien, nicht beeinflussbare, überschießende Bewegungen

Die Symptome können unterschiedlich ausgeprägt sein und von Patient zu Patient variieren.

Die Diagnose wird meist anhand der typischen Beschwerden gestellt. Weist die neurologische Untersuchung auf Morbus Parkinson hin, wird ein so genannter L-Dopa-Test durchgeführt: Verbessern sich die Beschwerden durch Einnahme eines L-Dopa-Präparats, bestätigt dies die Diagnose. Ähnliche Erkrankungen müssen ausgeschlossen werden, unter anderem durch zusätzliche bildgebende Verfahren wie Computertomographie oder Magnetresonanztherapie. Die Behandlung erfolgt durch eine lebenslange medikamentöse Therapie. Die Medikamente müssen nach einem festen Zeitplan eingenommen werden. Begleitende Therapien können Krankengymnastik, Ergotherapie, Sprach- sowie Psychotherapie sein. Auch komplementäre Maßnahmen können zur Verbesserung der Lebensqualität beitragen.


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